| Notater |
- Heydebreck ist der Name eines alten pommerschen Adelsgeschlechts.
Geschichte:
Die von Heydebreck sind wahrscheinlich in der ersten H?lfte des 13. Jahrhunderts aus Niedersachsen nach Pommern eingewandert. Zwischen 1245 und 1267 trat Bernardus Mel dictus de Heitbrake 23 mal als Zeuge bei Beurkundungen des Herzogs Wartislaw III. auf. Die offizielle Stammreihe beginnt mit Henricus de Hedebrake der zusammen mit seinem Bruder Hedenricus am 13. Dezember 1254 als Zeuge bei den Herz?gen Barnim I. und Wartislaw III. urkundlich auftritt.[1]
Zwischen 1363 und 1520 ist eine schlossgesessene Linie (Wei?enklempenow) auf Burg Klempenow belegt. Eine weitere Linie (Parnow) sa? seit 1319 (bis 1863) auf dem hinterpommerschen Rittergut Parnow (Kreis K?slin). Weitere Besitze waren u. a. Biziker, Barzlin, Parsow, Schlennin, Sch?bben, Tessin, Zuchen (alle im Kreis K?slin), Markowitz (Kreis Hohensalza), Neubuckow, Rottow (beide Kreis Belgard) und Wusterhanse (Kreis Neustettin), Grabow (Kreis Schildberg), Mersin, Nedlin; seit 1992 Gro? Kelle.
Wappen:
Das Wappen zeigt in Rot zwei geschr?gte silberne Weihwedel. Auf dem Helm mit rot-silbernen Decken steht ein silberner Pfauenschweif zwischen zwei von Rot und Silber ?bereck-geteilten B?ffelh?rnern.
Einzelnachweise:
1] Pommersches Urkundenbuch II, Nr. 596
Literatur:
Roland Lange: Burg Klempenow. Reihe: Schl?sser und G?rten in Mecklenburg-Vorpommern. Hrsg: Freundeskreis Schl?sser und G?rten der Mark, in der Deutschen Gesellschaft e.V.
Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon Band V, Band 84 der Gesamtreihe, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1984, ISSN 0435-2408
Claus-Heinrich Bill, Hans Georg von Heydebreck: 750 Jahre HEYDEBRECKs, Die Familie v. Heydebreck vom Mittelalter bis heute 1254-2004, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2004, ISBN 3-7980-0542-7
This database researched and compiled by Norman Lee Madsen, Toronto, Ontario, Canada, 21 July 2015.
|