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- Erweiterter Familienstammbaum der Familie Pagenkop ab ca.1550. Basis:" Pagenkop-Stipendium" Greifswald, beschrieben bei Gesterding sowie privater Stammbaum von 1820. Erweitert um historische, adlige und akademische Pers?nlichkeiten aus Schwedisch-Pommern.... z.B. Lilienthal, Balthasar, Mevius, Engelbrecht, Krusenstern, Bismarck uva.
The family von Behr is a Lower Saxon and Pomeranian noble-family that allegedly originates from the Harz region. As early as 1105-1167 there is record of a Hermann von Behr as "Domherr" (canon) and later "Archidiakon" (archdeacon) in Halberstadt.
The forefather of the von Behr family is said to be Eberhard Bere (-1189-1197-) of the duchy of Braunschweig-L?neburg, the father of 4 sons: 1) Werner Bere (-1259-), founder of the Behr family in the duchy of L?neburg; 2) Hugo Bere (-1204-1230-), founder of the Behr (Bar) family in the bishopric of Osnabr?ck; 3) Lippold Bere (-1224-1225-), founder of the Behr family in county of G?tzkow; and 4) Hugold Behr, founder of the Behr family in the principality of R?gen.
From the "Matrikel Rostock: Sommersemester 1589":
Nr. 7: Hugoldus Behr; Herkunft: Pomerani (Pommern); Titel, Stand: nobiles (Adeliger); Weitere Angaben: fratres (brothers).
From the "Leichenpredigt von Barthold Krakevitz, 1620" (Funeral service of Barthold Krakevitz, 1620):
Behr, Hugold/Hucholdt (11.12.1573 - 10.08.1620) zusammen mit seinem Bruder Samuel studierte er seit 1589 Geschichte, Jura und Theologie in Rostock, dann Marburg, T?bingen und Stra?burg, reiste durch Lothringen, England, Franckreich, Italien und Schweiz, musste aber nach dem Tod seines Vaters 1598 nach Hause zur?ckkehren; begleitete 1600 drei adlige Studenten nach Helmstedt, war seit 1603 Geheimrat in Pommern, Mecklenburg und Pfalzneuburg, Hauptmann in Ivenack, Thumbprobst in Colberg.
Nr. 8: Samuel Beher; Herkunft: Pomerani (Pommern); Titel, Stand: nobiles (Adeliger); Weitere Angaben: fratres (brothers).
Samuel von Behr (* um 1575 - 1621) war ein mecklenburgischer Politiker:
Behr entstammte dem mecklenburgischen Zweig, der alten, urspr?nglich nieders?chsischen, Familie von Behr und war der Sohn des herzoglichen pommerschen Landrats Hans von Behr, Erbherr auf Hugoldsdorf und Kavelstorf, und dessen dritter Gemahlin Anna von Levetzow. Seine Bildung erwarb er sich ab Sommersemester 1589 auf den Universit?ten Rostock,[1] Marburg, T?bingen und Stra?burg. Reisen brachten ihn nach Frankreich, England und in die Schweiz. Unter anderem studierte er Religion, sch?ne K?nste und Sprachen sowie Politik und Geschichte. Nachdem der Vater gestorben war, ?bernahm sein ?ltester Bruder Daniel die Verwaltung der G?ter.[2]
Samuel, wie auch sein Bruder Hugold[3] versuchten, in den Staatsdienst zu treten, was auch gelang. Er trat in kaiserliche Kriegsdienste und nahm an zwei Feldz?gen gegen die T?rken teil. Dabei lernte er vermutlich den Markgrafen von Baden-Durlach Georg Friedrich kennen, dessen Hofmeister er bis ins Jahr 1606 war.[4] Seit etwa 1606 war Samuel von Behr Hauslehrer des noch unm?ndigen mecklenburgischen Herzogs Adolf Friedrich I. (Mecklenburg). Zun?chst begleitete er den Herzog auf seinen Reisen und erwarb sich so sein enges Vertrauen. Nach Mecklenburg zur?ckgekehrt, wurde er Adolf Friedrichs Geheimer Rat und hatte die Regierungsgesch?fte zu erledigen. Ab 1608 stand er mit an der Spitze des mecklenburgischen Hofes zu Schwerin. Er wurde Kanzler und ?bernahm eine zeitlang die Aufgaben eines Hofmarschalls. Samuel von Behr verfasste in den Jahren 1611-1620 die Protokolle mit den pers?nlichen Entscheidungen des Herzogs und hatte somit auch direkten Einfluss auf die Gestaltung z.B. der neuen Hofordnung. Er war auch aktiv an der Ausarbeitung des Vertrages zur Zweiten Mecklenburgischen Hauptlandesteilung beteiligt, dessen Unterzeichnung er aber nicht mehr erlebte. Seine hohe Stellung dokumentieren zudem die Anordnungen bei seinem Tod 1621. Bereits an seiner Krankheit hatte der Herzog gro?en Anteil genommen. Adolf Friedrich befahl nun aus Dankbarkeit und zu seiner W?rdigung, weil er sich um das Herzogenhaus verdient gemacht hatte, den Adligen im Doberaner M?nster, der f?rstlichen Grablege, in einem h?lzernen, mit Zinn ?berzogenen und mit B?renk?pfen verzierten Sarg beizusetzen.
Das Grab Behrs ist unter anderem Ausdruck der ver?nderten Anspr?che an die h?fische Repr?sentation und ist nicht zuletzt auf das enge Vertrauensverh?ltnis zwischen dem Herzog und dem Grafen zur?ckzuf?hren. Als Kunstwerk der Sp?trenaissance bzw. des nordeurop?ischen Manierismus ist es kunsthistorisch noch nicht aufgearbeitet.[5]
Literatur:
Friedrich Lisch: Urkunden und Forschungen zur Geschichte des Geschlechts Behr, Band I bis IV, Schwerin 1861 bis 1863, Band I, 203 Seiten (online)
Gottlieb von Rosen, Ulrich Behr Negendank (Graf): Hans Behr der Aeltere, F?rstlich Pommerscher Landrath, Erb-, Lehn- und Gerichts-Herr der Hugoldsdorfer G?ter, und seine S?hne Daniel, Hugold und Samuel: Lebensbilder aus dem 16. u. 17. Jahrhundert, Berndt, 1896
Friedrich Schlie: Kunst- und Geschichts-Denkm?ler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin, Band 3: Die Amtsgerichtsbezirke Hagenow, Wittenburg, Boizenburg, L?btheen, D?mitz, Grabow, Ludwigslust, Neustadt, Crivitz, Br?el, Warin, Neubukow, Kr?pelin und Doberan, Schwerin 1896; S. 659 Internet Archive
Andrea Baresel-Brand: Grabdenkm?ler nordeurop?ischer F?rstenh?user im Zeitalter der Renaissance: 1550-1650, Ludwig, 2007, S. 360 Anm. 623, ISBN 978-3-937719-18-4
Einzelnachweise:
1] Matrikel Rostock
2] Gustav Duncker:Die zweite mecklenburgische Hauptlandesteilung 1621 in:Jahrb?cher des Vereins f?r Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 73 (1908), S. 177-292
3] Matrikel Rostock
4] Gustav Duncker:Die zweite mecklenburgische Hauptlandesteilung 1621 in:Jahrb?cher des Vereins f?r Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 73 (1908), S. 177-292
5] Andrea Baresel-Brand:Grabdenkm?ler nordeurop?ischer F?rstenh?user im Zeitalter der Renaissance, Kiel, 2007, Verlag Ludwig
This database researched and compiled by Norman Lee Madsen, Toronto, Ontario, Canada, 21 July 2015.
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